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Tiefburgschule Heidelberg

Tiefburgschule
Kriegsstr.14
69121 Heidelberg
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Fax: 06221-436464

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Sozialengagement

Im Zusammenhang mit der „veränderten Kindheit“ galt und gilt immer noch vor allem das soziale Lernen der Kinder als besonders gefährdet. „Vereinzelung“, „Verinselung“, „Verhäuslichung“ aber auch „Gewalt in der Schule“ waren und sind viel zitierte Schlagworte. Der Bedeutung des sozialen Lernens für die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder kommt aber nach wie vor ein herausragender Stellenwert zu.

Schulzeit ist nicht mehr nur Unterrichtszeit im Sinne von Lernstoffvermittlung, sondern auch Lebensraum unserer Kinder, in dem sie gesellschaftlich notwendige, soziale Kompetenzen erwerben. Dazu gehören Basiskompetenzen wie eigene Gefühle genau wahrzunehmen, darüber zu sprechen und sich in andere Menschen hineinzuversetzen. Daher sollen Personal- und Sozialkompetenz der Kinder besonders gestärkt werden. Unsere Schule räumt dem sozialen Lernen einen hohen Stellenwert ein.

 

Schulregeln

Die Gestaltung eines demokratischen Schulklimas ist geprägt von gegenseitigem Respekt, von Freundschaft, von Aufmerksamkeit und Rücksichtsnahme. Unsere verbindlichen Schulregeln geben dem sozialen Lernen einen Rahmen.

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Wir legen großen Wert auf Einhalten unseres Regelheftes, welches jedem Kind persönlich zugänglich ist und von Lehrern und den Mitarbeitern von päd-aktiv entwickelt wurde. Zu Beginn eines jeden Schuljahres werden die Inhalte des Regelheftes im Klassen- Hortverband ausführlich besprochen und von Eltern gegengezeichnet.

Gewaltprävention

Die Tiefburgschule ist ein Ort, an der Gewalt keinen Platz haben darf. Aus diesem Grund ist es für uns ein Gebot der Vernunft nicht nur auf Gewalt zu reagieren, sondern ihr präventiv entgegenzuwirken.

a) Der Klassenrat ist eine Gesprächsrunde, in der sich Schüler und die Klassenlehrerin gemeinsam mit konkreten Anliegen der Klassengemeinschaft beschäftigen und einvernehmliche Lösungen finden. Es werden Regeln erarbeitet, die alle akzeptieren und einhalten, um die als notwendig angesehenen Grenzen nicht zu verletzen. Der Klassenrat bietet zudem die Möglichkeit soziale Basiskompetenzen spielerisch zu erlernen und zu stärken.

b) Das Projekt „Klasse 2000“ zielt darauf ab Schüler in ihrer gesunden Entwicklung zu unterstützen und zu stärken. Dazu gehören Bewegung und Ernährung genauso wie die gewaltfreie Lösung von Konflikten und das Nein-Sagen zu Tabak und Alkohol.

c) Für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 führen die Vereine „fairmann e.V.“ und „LuCa e.V.“ an zwei aufeinanderfolgenden Terminen eine Gewaltpräventionsprojekt durch.

Ziel ist das Erlernen oder Festigen von Sozialkompetenzen, wie Fairness und Respekt, der Umgang mit Wut, Enttäuschung und Demütigung.

Das pädagogische Konzept sieht vor, dass nach Geschlechtern getrennt gearbeitet wird.

Am Ende des Projektes werden die Klassen wieder zusammengeführt und tauschen gemeinsam ihre Erfahrungen aus.

 

Schulsozialarbeit

Kernaufgaben der Schulsozialarbeit

Die Schulsozialarbeit hat sowohl einen präventiven als auch intervenierenden Auftrag im Sinne einer lebensweltorientierten Jugendhilfe. Ihre Kernaufgaben umfassen somit:

-       Einzelhilfe und Beratung in individuellen Problemlagen, wobei Vertraulichkeit (Schweigepflicht) und Freiwilligkeit entscheidende Voraussetzungen für die Beratung und Einzelhilfe sind

-       Sozialpädagogische Gruppenarbeit, Projekte und Arbeit mit Schulklassen

-       Innerschulische und außerschulische Netzwerkarbeit

-       Offene Angebote für alle Schülerinnen und Schüler

-       Schutz bei Kindeswohlgefährdung

Rahmenbedingungen der Schulsozialarbeit

Die AWO-Heidelberg ist eine der Institutionen, die das Modellprojekt(!) „Schulsozialarbeit an der Grundschule“ als freier Träger in Heidelberg unterstützt. Ein Schulsozialarbeiter (mit einem Stellenumfang von 50%) ist in diesem Fall für drei Grundschulen im Heidelberger Stadtgebiet zuständig u.a. auch die Tiefburgschule.

4. Netzwerk unesco-projekt-schulen

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Alle 2 Jahre finden um/am 26. April in Erinnerung an Tschernobyl die internationalen unesco-projekttage unter einem gemeinsamen Motto statt. S. auch unter www.unesco.de/bildung/unesco-projektschulen

Ziele und Schwerpunkte

Zusammenleben lernen in einer pluralistischen Welt in kultureller Vielfalt, so lautet das übergeordnete Bildungsziel der unesco-projekt-schulen.

Damit wollen sie einen Beitrag zu einer Kultur des Friedens leisten. Schwerpunkte der Arbeit sind:

    • Menschenrechtsbildung
    • Demokratie- und Friedenserziehung
    • Interkulturelles Lernen
    • Globales Lernen
    • Umweltbildung
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung

(aus: Flyer unesco-projekt-schulen)

Dazu gehört auch das Abhalten von Vollversammlungen in denen in demokratischem Rahmen über Belange des Schulalltages beraten wird.

 
 
„Wir sind Kinder einer Erde – Kinder helfen Kindern“

mit einem alljährlich wiederkehrenden Unterrichtsprojekt zum sozialen und nachhaltigen Lernen werden unsere Schüler in didaktisch und methodisch geeigneter Weise emotional fundierte und gleichzeitig differenzierte Einstellungen gegenüber Menschen anderer Länder und dem Umgang mit Ressourcen vermittelt.

Im Rahmen dieser Projektwochen finden an der Tiefburgschule Spendenaktionen statt. Die eingenommen Spenden gehen an verschiedene Institution in nah und fern:

-       Partnerschaft mit Apondabago in Ghana (unterstützt mit Schulmaterial und Medikamenten)

-       Unterstützung der Partnerschule des Handschuhsheimer Stadtteilvereins in Simferopol (Geld-, Bücher- und Sachspenden)

-       Unterstützung der Heidelberger Tafel (Schulfrühstück)

-       Unterstützung eines Waisenhauses in Haiti

-       Unterstützung des Projekts Heidelberger Wäldchen

-       Unterstützung Ev. Schifferkinderheim e.V. Seckenheim

-       Unterstützung GEAMOC Waisenkinder in Malawi

Aufgrund dieser sozialen Unterrichtsprojekte stellte die Tiefburgschule am 01. März 2007 mit Zustimmung der Gesamtlehrerkonferenz und der Schulkonferenz den Antrag zur Aufnahme als interessierte unesco-projekt-schule. Am 03. November 2009 beschloss die Gesamtlehrerkonferenz und am 02. März 2010 die Schulkonferenz den Antrag auf mitarbeitende unesco-projekt-schule zu stellen. Die Tiefburgschule hat das Ziel anerkannte unesco-projekt-schule im Netzwerk der unesco-projekt-schulen zu werden.